Online-Konferenz zum Thema Strompreise in Deutschland und Frankreich
19. November 2026
Online - 9.00 bis 12.30 Uhr
Deutschland und Frankreich verfolgen unterschiedliche energiepolitische Ansätze, stehen aber vor derselben Aufgabe: Strompreise wettbewerbsfähig zu halten, während gleichzeitig die Netze ausgebaut und neue Flexibilitätsoptionen ins System integriert werden müssen. Die Konferenz widmet sich der Frage, wie beide Länder politisch und regulatorisch auf diese Herausforderung reagieren und was dies für die verschiedenen Marktakteure bedeutet.
Folgende Fragestellungen sollen im Rahmen des deutsch-französischen Austauschs erörtert werden:
- Welche politischen Weichenstellungen treffen die Regierungen in Deutschland und Frankreich zur Strompreisentwicklung und welche Strategien verfolgen sie dabei?
- Wie setzen die Regulierungsbehörden diesen Rahmen in konkrete Marktregeln um, etwa bei der Reform der Netzentgeltsystematik in Deutschland oder beim Übergang zum Post-ARENH-Mechanismus und der Reform des Kapazitätsmarkts in Frankreich?
- Welchen Beitrag können Speicher, Lastmanagement und haushaltsnahe Flexibilitäten zur Systemstabilität leisten und welche wirtschaftlichen Perspektiven ergeben sich für Marktakteure im Umgang mit volatilen Strompreisen?

