Sehr geehrte Damen und Herren,
global denken, in Karlsruhe handeln: Zwei Wochen lang wird die internationale Klimadebatte konkret; mit Ideen, Lösungen und Menschen aus der Region. Wenn vom 9. bis 20. November 2026 die Welt bei der 31. UN-Klimakonferenz (COP31) im türkischen Antalya über Klimaschutz, Transformation und die nächsten Schritte im internationalen Klimaschutz berät, richtet sich der Blick in Karlsruhe erneut ganz bewusst auf das, was vor der eigenen Haustür passiert. Denn Klimaschutz findet nicht nur auf internationalen Konferenzen statt, er entscheidet sich besonders auch in Unternehmen und Haushalten, auf Straßen und Baustellen, in Schulen und Hochschulen, in Forschung und Handwerk – und nicht zuletzt bei jedem Einzelnen!
Vom Klimaziel zum konkreten Schritt
Genau hier setzt die „RegioCOP31 Karlsruhe“ (#RegioCOP31) an. Unter dem Leitgedanken „Global denken – in Karlsruhe handeln“ bringt sie die großen Fragen der Weltklimapolitik erneut auf die regionale Ebene. Vom 9. bis 20. November gibt es montags bis freitags am späten Nachmittag Vorträge, Diskussionen, Workshops und Mitmachangebote, ergänzt durch weitere Side Events. Das Ziel: Klimaschutz greifbar machen, regionale Lösungen sichtbar machen und dabei besonders Menschen miteinander ins Gespräch und vor allem ins Handeln bringen.
Nach der großen Aufmerksamkeit bei der Premiere im vergangenen Jahr geht die „RegioCOP“ in die zweite Runde. Und sie zeigt erneut: Die Klimawende hat viele Gesichter und greifbare Ereignisse. Sie beginnt bei der Frage, wie Unternehmen ihre Transformation gestalten und wie wir mit den Auswirkungen steigender Temperaturen umgehen ebenso wie bei der Entscheidung für eine energetische Sanierung. Sie betrifft die Mobilität in der Stadt, neue Technologien und digitale Lösungen, aber auch Ausbildung, Beruf und die Frage, wie Menschen für die Aufgaben der Zukunft gewonnen werden können.
So startet die RegioCOP31 am Montag, 9. November 2026, mit der Eröffnung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Schon am folgenden Tag geht es bei der Veranstaltung „Was wird jetzt wichtig“ um die Karlsruher Wirtschaft auf dem Weg zur Klimaneutralität. Am 11. November stehen beim Thema „Schritt für Schritt zum zukunftssicheren Zuhause“ praktische Fragen rund um Sanierung und Energieberatung im Mittelpunkt. Und am 12. November trifft Klimaschutz auf „Smart City, Mobilität, Klima“.
Klimaschutz muss verständlich, machbar und mitmachbar sein
Die RegioCOP31 richtet sich ausdrücklich nicht nur an Fachleute. Auch Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen, Schüler und Studierende sind eingeladen, an den verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen und sich einzubringen, Fragen zu stellen sowie eigene Ideen mitzunehmen. Denn wer Klimaschutz umsetzen will, muss ihn verständlich machen und Möglichkeiten zum Handeln aufzeigen.
Unter dem Titel „Klimawandel in einfachen Worten“ geht es am 13. November darum, komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln. Am 14. November lädt der „Markt der Möglichkeiten für Klimaschutz“ dazu ein, regionale Initiativen und konkrete Engagement-Möglichkeiten aus erster Hand kennenzulernen. Und mit den „Klimaberufen“ am 16. November richtet sich der Blick auf Ausbildung, Weiterbildung, Studium und Quereinstieg, denn für die Transformation werden nicht nur neue Technologien, sondern vor allem auch Menschen gebraucht, die sie umsetzen. Wie vielfältig die Wege in eine klimaverträgliche Zukunft sein können, zeigt sich auch in den weiteren Schwerpunkten. Beim „Energie Startups Demo Day“ am 17. November präsentieren innovative Teams aus der aktuellen Betreuung durch AXEL – Der Energie-Accelerator ihre Geschäftsideen. Am 18. November rückt beim „Klimaforum“ von Stadt und Stadtwerke Karlsruhe die kommunale Perspektive in den Mittelpunkt. Einen Tag später steht unter dem Titel „Klimawandel – was können wir tun?“ erneut die Frage im Raum, wie aus Wissen und Bewusstsein konkretes Handeln werden kann. Den Abschluss bildet am Freitag, 20. November 2026, die Schlussveranstaltung im Rathaus Karlsruhe. Unter dem Motto „Blicke zurück und nach vorne“ werden die Aktivitäten und Ergebnisse der RegioCOP31 zusammengeführt und Entscheidungen und Pläne der Beteiligten für die kommenden Jahre sichtbar gemacht. Denn genau darum geht es: Nicht nur über Klimaschutz zu sprechen, sondern Ideen und Vorhaben mit in den Alltag zu nehmen.
Karlsruhe macht die Klimawende sichtbar
Die RegioCOP31 Karlsruhe versteht sich als lokale Ergänzung zur internationalen COP. Während in Antalya über globale Rahmenbedingungen und internationale Vereinbarungen beraten wird, richtet Karlsruhe den Blick auf die konkrete Umsetzung. Das passt auch zum Anspruch der COP31 (https://unfccc.int/cop31), die als „Implementation COP“ darauf ausgerichtet werden soll, Klimaschutzverpflichtungen in konkrete und nachvollziehbare Fortschritte zu übersetzen.
Unter der Schirmherrschaft von Erster Bürgermeisterin Bettina Lisbach ist die RegioCOP31 Karlsruhe erneut ein gemeinsames Projekt von fokus.energie e.V., Hochschule Karlsruhe (HKA), IHK Karlsruhe, Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES), Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Klimabündnis Karlsruhe. Weitere Akteure aus der Region sind eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen als „Side Events“ zu beteiligen.
Die RegioCOP31 Karlsruhe zeigt, dass Klimaschutz kein einzelnes Thema und keine Aufgabe einzelner Akteure ist. Er ist eine Gemeinschaftsaufgabe – und besonders eine, bei der jeder Schritt vor Ort zählt. Global denken, in Karlsruhe handeln: Infos und das laufend ergänzte Programm gibt es unter
Diese Nachricht ist zur Weiterleitung geeignet.
Mit energiereichen Grüßen
Ihr Team von fokus.energie