Thermografie und Wärmebrücken

22. November 2016

Wärmebrücken gibt es in nahezu jedem Haus. Der Begriff bezeichnet all die Stellen, über die mehr Wärme nach außen verloren geht als über den Rest eines Bauteils. Das können beispielsweise undichte Fugen an einem Fenster sein, ebenso aber auch Übergänge vom Ziegelmauerwerk zur gegossenen Betondecke oder die Ecken eines Raumes im Allgemeinen. Am leichtesten lassen sich die in einem Gebäude bestehenden Wärmebrücken durch eine so genannte Thermografie-Aufnahme aufdecken. Dabei wird bei kalter Witterung mit einer Wärmebildkamera eine Außenaufnahme des auf eine bestimmte Temperatur geheizten Hauses gemacht. Auf dem Bild werden unterschiedlich warme Bereiche der Gebäudehülle durch verschiedene Farben dargestellt. Kalte Bereiche sind dunkel, was bedeutete, dass über sie nur wenig Wärme von innen nach außen tritt. Entscheidend sind allerdings die hellen – das heißt die sehr warmen – Bereiche. Hier geht durchgehend Heizenergie ungenutzt nach außen verloren.

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